Mission hier: Zürich

Das Projekt in Zürich  ist wie folgt vorgesehen (Zusammenfassung):

  • Ein kleines Team von Menschen mit unterschiedlichen Begabungen (people`s persons, diakonische Ausrichtung, theologisches und kirchengeschichtliches Know-How, Netzwerker) lebt und arbeitet in Zürich. Sie leben täuferische Spiritualität, bringen sich mit ihren Begabungen dort ein, wo Bedürfnisse und Ergänzungsmöglichkeiten zu bestehenden Projekten bestehen.
  • Die Verbindung von Geschichte und Gegenwart nutzen: thematische Stadtführungen, die täuferische Vergangenheit und Gegenwart verknüpfen
  • Einen Ort ethischer Reflexion bieten.

Um gangbare Wege dafür herauszufinden, trafen wir uns im Herbst 15 zu einem Netzwerktreffen mit Menschen aus Gemeinden und Organisationen, die schon längst in Zürich aktiv sind. Wir trafen auf offene Herzen und offene Türen. Noch immer gilt es, konkret weiterzudenken und Menschen zu finden, die sich auf ein Projekt in Zürich einlassen würden. Wir suchen weiterhin junge Paare und Singles für Gemeindebau oder Gemeindeerneuerung in der Schweiz. Gerne möchten wir mit Interessierten und unseren Gemeinden schauen, welche Einsätze möglich sind und welche Ausbildung noch notwendig ist. Voraussetzung ist in erster Linie, Gottes Ruf zu erhalten, Mitmenschen fürs Gottes
Reich zu gewinnen. Wir wünschen uns ein Team von Zeltmachern, die teilweise beruflich engagiert sind und teilweise von einem Spenderkreis getragen werden. Bitte meldet euch unter info@smm-smm.ch. Seitens KMS steht Jürg Bräker zur Verfügung (juerg.braeker@menno.ch).

Um eine Idee zu bekommen, wie ein Stadtteilarbeit aussehen könnte, vermitteln wir gern einen Besuch oder ein Praktikum in der Stadtteilarbeit in Gotha/Thüringen/Ostdeutschland. Zwei Ehepaare machen dort im Auftrag der Ev.Stadtkirche Gotha und der Offensive Junger Christen dort Stadtteilarbeit. Knapp 10.000 Menschen wohnen in Wohnblöcken, die Mehrheit, weil es ihnen anderswo zu teuer ist oder weil sie als Migranten gezielt hier angesiedelt wurden. Diese Mischung ist durchaus konfliktreich: die einen fürchten um ihre Sozialhilfe oder ihre (Niedriglohn-)Arbeit, die anderen finden kaum Verbindung zu den Deutschen und bleiben unter sich. Kirche wollte das SED-Regime hier bewusst nicht drin haben, als das Viertel ab den 80ger Jahren gebaut wurde. Die senfkorn.STADTteilMISSION, ein „Erprobungsraum“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, stellt sich genau dieser Wirklichkeit und rechnet damit, dass Gottes Reich der Versöhnung, der Freude und des Heils genau hier wachsen will. Unerschrocken und verbindend werden Beziehungen in alle Richtungen geknüpft, Leute besucht, sich mit Interessierten zum Gespräch rund um die Bibel getroffen, mit den Kindern gespielt, herrliche Ausflüge organisiert, im Stadtteilnetzwerk sozialer Akteure mitgewirkt.

https://www.ojc.de/salzkorn/2021/hoffnung-gefaehrten-gemeinschaft/plattenbau-gotha-ute-paul/

https://www.youtube.com/watch?v=5Agx8Tireto

Besucher:Innen und Praktikanten sind herzlich willkommen

 

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